Willkommen zu unserem PC-Grundlagen-Projekt "Hard- und Software"


Das Projekt bietet einen einfachen Einstieg in die Grundlagen der Arbeit mit einem PC. Es wendet sich an den "Neuling", ohne erste Erfahrung. Sie lernen hier die Bestandteile der Hardware kennen, Eingabegeräte werden besprochen und Softwareunterschiede aufgezeigt.

Die Inhalte im Einzelnen:

  • Hardware unterscheiden
  • Die Multifunktionstastatur
  • Die Maus
  • Softwarearten
  • Windows starten
  • Das XP-Startmenü
  • Windows beenden

Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen!


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Die Hardware

Unter "Hardware" versteht man alles, was man am PC "anfassen" und "sehen" kann. Dabei lassen sich drei unterschiedliche Hardwaretypen auseinander halten.

Die Eingabegeräte
wie Tastatur und Maus dienen zur Eingabe von Befehlen und Zeichen in den PC. Durch die graphische Benutzeroberfläche von Windows hat die Bedeutung der Maus als Eingabegerät stark zugenommen. Zu den Eingabegeräten zählt auch der Scanner mit dem Bilder an den PC übertragen werden können.

Die Verarbeitung
der eingegebenen Befehle u
nd Daten vollzieht sich im PC. Hier verrichtet der Prozessor die Hauptrechenarbeit. Unterstützt wir er dabei vom Arbeitsspeicher. In diesen Speicher werden Daten bis zur entgültigen Speicherung abgelegt. Die Größe des Arbeitsspeichers und die Taktfrequenz des Prozessors bestimmen die Geschwindigkeit, mit der ein PC Rechenoperationen durchführen kann. Um die erarbeiteten Dokumente entgültig speichern zu können, sind hier auch verschiedene Speichermedien vorgesehen. Um die Kommunikation mit den angeschlossenen Geräten zu ermöglichen, sind am PC verschiedene Schnittstellen (Steckbuchsen) vorhanden. Hier können Tastatur, Maus, Monitor und Drucker angeschlossen werden.

Die Ausgabegeräte
ermöglichen die Darstellung oder den Ausdruck Ihrer Arbeit. Das wichtigste Ausgabegerät ist der Monitor. Auf Ihm wird die Programmoberfläche der verwendeten Software dargestellt und hier können Sie Ihre Arbeiten durchführen. Neben dem Monitor brauchen wir noch ein weiteres Ausgabegerät: Den Drucker. Mit ihm wird es möglich, unsere Arbeit auf Papier auszudrucken. Drucker können in Tintenstrahl- und Laserdrucker unterteilt werden. Erstere drucken oft in Farbe, die Laserdrucker oft nur in schwarz-weiß.

Die Reihenfolge der Datenverarbeitung geschieht in der gleichen Reihenfolge wie unsere Beschreibung der Hardware. Deshalb wird hier auch vom "EVA-Prinzip" gesprochen.

Das bedeutet: Das größte Problem bei der Arbeit mit einem PC befindet sich oft zwischen Stuhllehne und der Tastatur.

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Die Multifunktionstastatur

ist eines der wichtigsten Eingabegeräte. Gerade Anfänger benötigen einige Zeit um sich mit ihr vertraut zu machen. Der Aufbau entspricht der Tastatur einer Schreibmaschine. Mit der Tastatur können Sie Buchstaben und Zahlen eingeben, also z.B. Briefe schreiben. Aber auch Befehle zur Steuerung der Software und des PCs können mittels Tastatur an den PC weitergegeben werden.

Wir haben Ihnen nachstehend einige wichtige Tasten beschrieben:

Umschalttaste: Aktiviert die zweite Belegung der Tastatur (z.B. Großbuchstaben)

AltGr-Taste: Aktiviert die dritte Belegung der Tastatur (z.B. €-Zeichen oder @)

Feststelltaste: Schaltet dauerhaft die zweite Belegung ein (LED-Anzeige leuchtet über dem Nummernblock, Abschaltung über erneutes Drücken der Feststelltaste)

Win-Taste: Öffnet Windows-Startmenü

Kontexttaste: Öffnet ein objektspezifisches Kontextmenü

Enter-Taste: Dient der Bestätigung von Eingaben

Zurück-Taste: Löscht Zeichen links von der Einfügemarke

Entf-Taste: Löscht Zeichen rechts von der Einfügemarke

Einfg-Taste: Wechselt zwischen Einfügemodus (Standard) und Überschreibmodus

Tabulatortaste: Fügt im Textprogramm einen Tabulator ein oder wechselt ins nächste Formularfeld

Esc-Taste: Schließt geöffnete Dialogfenster oder Menüs

Funktionstasten: Starten Programmabhängig bestimmte Aufgaben (z.B. F1 = Hilfefunktion)

Einfach ausprobieren!

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Die Maus

ist neben der Tastatur das zweite wichtige Eingabegerät. Der Mauszeiger kann verschiedene Formen annehmen. Wenn Sie die Maus auf dem Tisch bewegen, dann verändert der Mauszeiger auf dem Desktop seine Position. Mit der Maus können Sie folgende Dinge tun:

Zeigen
steht für das Positionieren der Maus. Sie bringen den Mauszeiger auf eine Schaltfläche oder ein Symbol auf dem Desktop. Dann erscheint eine kleine gelbe Infofahne mit einem Texteintrag der das Element beschreibt auf das Sie mit der Maus gerade zeigen.

Klicken
steht für das kurze Drücken einer Maustaste. Um etwas "anzuklicken" müssen Sie mit dem Mauszeiger auf das gewünschte Element zeigen und dann einen "Klick" ausführen. Damit ist normalerweise die kurze Betätigung der linken Maustaste gemeint. Falls Sie einen Klick mit der rechten Maustaste ausführen sollen ("Rechtsklick"), werden Sie in unseren Projekten darauf hingewiesen. Merke: Ein "Klick" meint immer einen Klick mit der linken Maustaste. Je nach Element wird es dadurch markiert, eine Aktion ausgeführt oder ein Pulldown-Menü (Ausklappmenü) geöffnet. Ein Rechtsklick öffnet ein Kontextmenü mit einer Befehlsauswahl im Zusammenhang mit dem angeklickten Element

Doppelklick
steht für das zweimalige, kurz hinter einander folgende Betätigen der Maustaste. Damit können Programme gestartet oder Ordner geöffnet werden. Ein Doppelkick erfolgt immer mit der linken Maustaste. Die Maus darf während des Doppelklicks nicht bewegt werden. um Fehlermeldungen zu vermeiden. Versuchen Sie die Maus etwas auf den Tisch zu drücken und dann den Doppelklick auszuführen. Mit diesem Trick kann ein Verschieben der Maus vermieden werden.

Rädchen (optional)
damit können Sie sich durch größere Dokumente "scrollen" (rollen). Immer wenn nur ein Ausschnitt eines Dokuments auf dem Monitor zu sehen ist, dann können Sie mit Hilfe des Scrollrads den angezeigten Bereich verändern. Dabei verschiebt sich dann auch der "Schiebebalken" der am rechten Bildschirmrand angezeigt wird.

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Die Arten der Software

Software ist der Geist des PC´s. Ohne sie geht nichts. Software kann in zwei große Bereiche unterteilt werden. Man unterscheiden die Betriebssysteme von den Anwenderprogrammen.

Das Betriebssystem managt den PC. Es wird beim Startvorgang automatisch geladen und führt eigentlich ein Schattendasein. Bei der täglichen Arbeit merkt der PC-Nutzer kaum, dass es so etwas wie ein Betriebssystem gibt. Das bedeutendste Betriebssystem ist sicherlich Windows von Microsoft.

Die Anwenderprogramme stehen im eigentlichen Mittelpunkt der täglichen Arbeit. Mit ihnen wird geschrieben, gerechnet, gespielt. Diese Anwenderprogramme können, je nach Individualisierungsgrad, weiter unterteilt werden.

Übersicht über die Softwarearten:

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Das Windows XP-Startmenü

Nachdem Sie Ihren PC gestartet haben, wird automatisch das Betriebssystem geladen und auf dem Bildschirm angezeigt. Evtl. müssen Sie sich an Ihrem PC noch anmelden. Dazu benötigen Sie evtl. auch ein Kennwort. Beim Startvorgang erscheint dann ein Abfragefenster, in welches Sie Ihre Zugangsdaten eintragen müssen. Nach dem Start von Windows sehen Sie auf Ihrem Monitor kleine Symbole mit einer Kurzbeschreibung.

Diese Symbole dienen in der Regel zum Starten von Anwendungsprogrammen. Wenn Sie mit der Maus auf ein Symbol zeigen, erscheint eine kleine gelbe Info-Box mit einer näheren Beschreibung des Symbols. Ein Doppelklick mit der linken Maustaste startet das Programm. Dies wird dann am Monitor angezeigt.

Mit einem Klick auf die Schaltfläche mit dem rot hinterlegten "X", am oberen rechten Bildschirmrand, können Sie geöffnete Programme wieder schließen.

Ein Symbol hat das Aussehen von einem kleinen Papierkorb. In diesen Papierkorb werden gelöschte Dateien "zwischengelagert".

Mit einem Doppelklick auf das Symbol öffnet sich der Papierkorb und sein Inhalt wird angezeigt.

Im linken Fensterbereich finden Sie Schaltflächen zum entgültigen Löschen oder zum Wiederherstellen der Dateien. Mit einem Klick auf den Eintrag "Papierkorb leeren" wird sein Inhalt entgültig gelöscht. Ein Klick auf "Wiederherstellen" bringt gelöschte Dateien an ihren ehemaligen Speicherort zurück.
HINWEIS: Diese Funktionen können bei Ihrem PC, je nach Installation, möglicherweise nicht zur Verfügung stehen!

Am unteren Bildschirmrand befindet sich die blaue "Taskleiste". In ihr werden alle geöffneten Programme als Schaltfläche angezeigt. Am linken Ende dieser Leiste befindet sich die grüne "Start"-Schaltfläche. Wenn Sie mit der Maus auf diese Fläche zeigen öffnet sich eine kleine Info-Box "Klicken Sie zum Starten auf diese Schaltfläche". Wenn Sie dieser Aufforderung folgen und einmal mit der linken Maustaste auf die "Start"-Schaltfläche klicken, wird das Start-Menü geöffnet

Hier befinden Sie sich in der Schaltzentrale von Windows. Sehen Sie sich den Inhalt des Menüs einmal genauer an. Eine Beschreibung zu den einzelnen Menüpunkten finden Sie in der Abbildung oben.

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Windows beenden

Wenn Sie Ihre Arbeit mit dem PC beenden wollen, schalten Sie ihn wie folgt aus:

=> Zeigen Sie mit der Maus auf die grüne "Start"-Schaltfläche am unteren linken Bildschirmrand

=> Dann klicken Sie mit der linken Maustaste auf diese Schaltfläche

=> Das Start-Menü wird geöffnet

=> Im unteren Bereich des Start-Menüs klicken Sie auf das rote Symbol, links neben dem Eintrag "Ausschalten"

=> Jetzt wird am Monitor ein kleines Dialogfenster mit der Aufschrift "Computer ausschalten" angezeigt

=> Hier können Sie mit einem Klick auf das rote Symbol, über dem Eintrag "Ausschalten", Ihren PC abschalten

=> Der PC schaltet sich dann im Regelfall automatisch ab => Sie müssen keine weiteren Schritte unternehmen

=> Falls Ihr Monitor über eine eigene Stromversorgung verfügt, müssen Sie diesen noch abschalten

=> HINWEIS: Falls Sie den "Einschaltknopf" am PC drücken, schalten Sie Ihren PC wieder ein!

=> HINWEIS: Bei vielen PC-Problemen hilft ein Neustart => Klicken Sie dazu auf das grüne Symbol über "Neu starten"

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Glückwunsch: Sie haben Ihr Projekt erfolgreich beendet

=> Jetzt wissen Sie bereits einiges über die Grundlagen der Arbeit mit einem PC.

=> Nun können Sie sich die anderen Grundlagen-Projekte ansehen - viel Spaß dabei!


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